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„forgive to forget?!?“ – Eine (Advents-)Aktion zum Vergessen? Keineswegs!

„forgive to forget?!?“ – Eine (Advents-)Aktion zum Vergessen? Keineswegs!
„forgive to forget?!?“ – Eine (Advents-)Aktion zum Vergessen? Keineswegs!

Es ist Mittwochmorgen.

07.45 Uhr.

Der Tau hängt gar verlegen in den Bäumen.

Die Sonne befindet sich noch im „Snooze“-Modus.

 

33 mehr oder weniger wache Gestalten betreten die Kapelle der Jugendkirche.

Es sind Schüler*innen der Tilemannschule, die den weiten Weg in die Tilemannstraße (#ironie) auf sich genommen haben.

Ihnen gegenüber stehen fünf ebenso mehr oder weniger ausgeschlafene Gestalten - die „Crew“ von CROSSOVER.

 

… und das alles nur aus einem Grund: ADVENTSAKTION 2018!

Konkret: am 26. November beginnen wir mit dem Aufbau und damit einhergehend mit dem kompletten Umbau des Kirchenraumes. In gut zwei Tagen, denen eine monate- & wochenlange Planungs- & Vorbereitungszeit vorausgeht, entsteht ein von schwarz umhüllten Bauzäunen eingegrenztes Stationen-Labyrinth, welches die Herzen der Schüler*innen in den darauffolgenden 10 Tagen höher schlagen lassen sollte!

Neun unterschiedliche Stationen ermöglichen ein ganzheitliches Erfahren (ergo ein physisches & kognitives „Abenteuer“), welches – im Optimalfall – zu einer individuell konstruktiv-kritischen Selbstreflektion führt und den Besucher*innen den Themenkomplex Vergeben. Vergessen. Verzeihen. in Anlehnung an den Film Die Hütte nicht nur audio-visuellnäherbringt.

Beginnend mit einer von Kerzen umhüllten, aus Backsteinen bestehenden Klagemauer, in welche auf kleine Zettel geschriebene, individuelle Emotionen in puncto Streit & Ärger ihren Platz finden; über die benachbarte Station des Dosenwerfens, welche einen aktiv-körperlichen Umgang mit eben jenen Emotionen ermöglicht; eine Feuerschale, in der zuvor auf einem Papier notierte Entschuldigungen zu Asche verwandelt werden; eine Slackline & ein Trampolin, auf denen – mit Gewichtsmanschetten an Hand- & Fußgelenken – im Nachhinein die Erleichterung eines geschlichteten Streits inkl. Entschuldigung & Versöhnung nachzuempfinden ist; bis hin zu einer bebilderten Galerie der Versöhnung, durch welche man schlussendlich in den „Himmel“ gelangt, wo der „himmlische Garten“ nur darauf wartet, weiter gestaltet & bepflanzt zu werden. Am Ende wartet ein persönlicher Brief auf jede(n) Teilnehmer*in …

 

Wir blicken auf spannende 10 Tage zurück, in denen gut 700 Schüler*innen und etliche weitere Personen diesen speziellen „Pfad der Erkenntnis“ mit den dadurch hervorgerufenen, unterschiedlichsten Gedanken(anstößen) & Emotionen, ausschließlich positivem Feedback und großer Dankbarkeit bestritten; auf einen gut frequentierten „offenen Nachmittag“ und einen stimmungsvollen, abrundenden Gottesdienst mit Glühwein & Schokobrunnen; und und und …

In diesem Sinne möchten auch wir uns bei allen Teilnehmer*innen bedanken, die diese Zeit genau dadurch auch für uns zu einer unvergesslichen Episode haben werden lassen, wünschen Ihnen & Euch eine weiterhin gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und verbleiben mit einem herzlichen „Bis zum nächsten Jahr!“,

die „Crew“ von CROSSOVER.

... den eigenen Emotionen beim #dosenwerfen freien Lauf lassen, ...
... sich in der #blackbox den negativen Gefühlen stellen ...
... und schließlich im #gardenofeden eine eigene Blume pflanzen!